Mähroboter: Was beim Kauf zu beachten ist

Mähroboter: Was beim Kauf zu beachten ist

Immer mehr Mähroboter wuseln unermüdlich in verschiedenen Gärten und Vorgärten herum und erleichtern den Besitzern die Gartenarbeit. Bei vielen Gartenbesitzern ist deswegen der Entschluss gereift, sich ebenfalls einen Rasenroboter anzuschaffen. Da für sie ein Mähroboter noch Neuland ist, tun sie sich mitunter schwer beim Produktvergleichstest. Denn viele aufgeführte Fachbegriffe sind für sie Böhmische Dörfer. Deswegen möchten wir Licht ins Dunkle bringen und Sie bei der Kaufentscheidung unterstützen. Worauf kommt es also beim Kauf eines Mähroboters an?

Arbeitsweise und Lebensdauer

Mähroboter bewegen sich selbstständig durch den Rasen. Ihre Kraft speisen sie aus einem Akku, wobei sich inzwischen die Lithium-Ionen-Batterien gegenüber den Bleisäure-Batterien durchgesetzt haben. Sie sind ihnen in nahezu allen Punkten überlegen. So punkten sie durch kürzere Ladezeiten, eine bessere Energiedichte und eine längere Lebensdauer. Zudem fehlt ihnen der den alten Bleisäure-Batterien anhaftende Memory-Effekt, mit dem der allmähliche Kapazitätsverlust durch das ständige Aufladen beschrieben wird.

Zum Lieferumfang gehört eine Ladestation, die der Rasenroboter autonom ansteuert. Generell sollte eine Ladung für eine Arbeitszeit von deutlich über einer Stunde ausreichen. Gute Geräte schaffen die Ladezeit in weniger als 60 Minuten. Bei der Haltbarkeit hat sich eine Lebensdauer von 2.500 bis 3.000 Ladevorgänge in der Praxis ergeben. Dies entspricht je nach Gebrauchsintensität zwischen zwei und vier Jahren. In einem Mähroboter Test, wovon es viele im Internet gibt, werden die einzelnen Modelle miteinander auch anhand dieser Kennzahlen verglichen.

Nach welchem Prinzip soll der Rasenroboter mähen?

Mähroboter können sich voneinander durch ihre Arbeitsweise unterscheiden. Viele Modelle gehen die Rasenfläche nach dem Zufallsprinzip ab. Stoßen sie dabei auf Hindernisse, ändern sie ihre Richtung. Mit der Zeit werden alle Areale des Rasens geschnitten. Trotz der fehlenden Systematik erscheinen die Schnitte unter Berücksichtigung der eher gemächlichen Wachstumsgeschwindigkeit des Rasens schön gleichmäßig. Andere Rasenroboter gehen bei ihrer Arbeit systematischer vor. Entweder mähen sie den Rasen in Bahnen oder in Kreisen. Experten warnen davor, dass sich bei der bahnenförmigen Arbeitsweise mit der Zeit Furchen im Rasen bemerkbar machen könnten.

Die Festlegung des Rasens

Auch bei der Festlegung der Rasenfläche gibt es grundlegende Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. So gibt es Rasenroboter mit Begrenzungsdrähten und Rasenroboter mit Rasenerkennung. Bei Mährobotern mit Begrenzungsdrähten werden diese verlegt, um den Mähroboter seinen Wirkungskreis anzuzeigen. Die Begrenzungsdrähte werden überirdisch oder unterirdisch verlegt. Hier ist die Frage, ob Aspekte des Aufwands oder der Ästhetik dem Gartenbesitzer wichtiger sind. Zu bedenken ist dabei, dass selbst oberirdisch verlegte Drähte nicht so schlimm wie ihr Ruf sind, wenn sie mit der Zeit von Pflanzen überwuchert werden können. Geht es darum, die Mähroboter von einem Rasen zum anderen zu lotsen, dann helfen Orientierungsdrähte weiter, damit die Roboter dazu selbstständig in der Lage sind.

Mähroboter mit Rasenerkennung sind nicht auf Begrenzungsdrähte angewiesen, weil sie über entsprechende Sensoren verfügen. Kunden sollten berücksichtigen, dass sich Geräte mit solchen Grassensoren in den oberen Preisregionen aufhalten und darauf achten, dass die Technologie ausgereift ist. Sonst drohen unliebsame Verwechslungen mit rasenähnlichen Bodentypen und Blumenbeeten.

Die möglichen Sensoren eines Mähroboters

Mähroboter gehören im erweiterten Sinne zum Smart Home bzw. zum Internet der Dinge (IoT). Deshalb besitzen auch sie eine Fülle von Sensoren zur Orientierung. Hindernissensoren sind dazu da, um Hindernisse zu erkennen und zu umgehen oder bei einem Kontakt die Richtung zu wechseln. Hebesensoren sind wiederum für die Sicherheit da, damit sich das Gerät sofort ausschaltet und die rotierenden Klingen nicht für Verletzungen sorgen. Außerdem können Hebesensoren für den Diebstahlschutz verwendet werden und einen Alarm auslösen. Steigungssensoren sind wiederum dazu da, damit der Mähroboter entscheiden kann, ob er die Steigung zu leisten imstande ist.

Die Steigungsfähigkeit ist ein wichtiges Leistungskriterium von Rasenrobotern und kann im besten Fall über 50 % betragen. Mit einem Regensensor schützen sich die Geräte schließlich selbstständig. Sie erkennen beginnenden Regen und steuern daraufhin automatisch ihren Unterschlupf an. Wer darauf Wert legt, dass der Mähroboter auch bei Regen seine Arbeit fortsetzt, wird auf dem Markt ebenfalls fündig, denn dieser gibt bereits Modelle her, deren Wasserschutz so ausgefeilt ist, dass ihnen der Regen nichts anhaben kann.

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